Abschlussbericht Leibnizschule Schulhalbjahr 03/2026 - 06/2026
Name: L.
Schulhalbjahr: 2026
Geb.: 2019
Fachkraft: Herr E.
Berichtszeitraum: 03/2026-06/2026
Ort: M.
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Ergebnisse im Berichtszeitraum
- L.s Leistungen haben sich sowohl in Mathe als auch in Deutsch deutlich verbessert.
- Direkte Unterstützung beim Arbeiten, gemeinsame Fehlerverbesserung sowie das Wiederholen von Konzepten haben dabei positive Ergebnisse erbracht.
Sonstiger Ressourcenaufbau im Berichtszeitraum
- Eine Testung auf ADHS steht noch an.
- L. übt vor allem Mathe sehr viel zuhause. Seine Erfolge in Mathe sind zum großen Teil auch darauf zurückzuführen. Es scheint sich dabei aber mehr um ein Auswendiglernen zu handeln. Ein grundlegendes mathematisches Gespür ist nicht ausgeprägt, wie sich vor allem bei Transferaufgaben zeigt.
Besonderheiten im Hilfeverlauf
- L. erhielt eine Rolando-Epilepsie-Diagnose
- Obwohl die Rolando-Epilepsie als „gutartig“ gilt, können bei manchen Kindern kognitive Teilleistungsstörungen auftreten. Das liegt vor allem daran, dass der Schlaf durch (unbemerkte) Anfälle gestört werden kann.
- Diese Diagnose erklärt einige Auffälligkeiten bei L.:
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Schwierigkeiten beim Lesenlernen
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Phasen von Unkonzentriertheit (Schlafmangel durch Anfälle)
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Langsameres Arbeitstempo
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Schwierigkeiten in der räumlichen Wahrnehmung (Links-Rechts-Schwäche; Verrutschen in den Zeilen)
- Dies erklärt vor allem, warum L. gerade in Mathe Schwierigkeiten hat. Da er oft nicht aufmerksam zuhört, verliert er den Anschluss und es fällt ihm schwieriger, mathematische Konzepte, die aufeinander aufbauen, zu verstehen.
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Allgemeine Informationen
L. wurde mit 6 eingeschult und lebt mit beiden Eltern in einem Haushalt. L.s Vater kommt aus Italien.
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Ausgangssituation
L.s Leistungen fallen im Vergleich zum Rest der Klasse zurück, was sich vor allem in Mathe bemerkbar macht. Allerdings hat er im laufenden Halbjahr es geschafft, diese Lücke zumindest zu verringern.
Bei L. sind auch motorische Schwierigkeiten zu beobachten, was sich vor allem im Umgang mit einer Schere feststellen lässt.
Bei L. war im ersten Halbjahr sein mangelndes Selbstvertrauen auffällig. Er forderte bereits Hilfe an, bevor er sich inhaltlich mit den Aufgaben befasst hatte und äußerte, dass es zu schwierig für ihn sei. Auch im zweiten Halbjahr forderte er kontinuierlich die Anwesenheit der Schülerassistenz an. Allerdings waren Aussagen über einen zu hohen Schwierigkeitsgrad kaum noch zu vernehmen. Die Anfragen L.s dürften auf das sehr gute Verhältnis mit der Schülerassistenz zurückzuführen sein. Auch wenn seine Zuversicht gestiegen ist und er besser im autonomen Arbeiten geworden ist, braucht L. nach wie vor häufig Unterstützung.
L. ist gut in die Klassengemeinschaft integriert und mit mehreren Kindern befreundet. Im Bereich des Sozialverhaltens besteht kein besonderer Unterstützungsbedarf.
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Aktuelle Situation
Die Schülerassistenz betreut L. im Grunde kontinuierlich während den Arbeitsphasen, da L. immer ihre Anwesenheit anfordert. Durch die direkte Zusammenarbeit schafft L. es gut seine Aufgaben zu lösen. Gleichzeitig versucht die Schülerassistenz L. zu ermutigen, die Aufgaben selbstständig zu erledigen und entzieht sich hin und wieder, um autonomes Arbeiten und das Selbstvertrauen L.s zu fördern. Nichtsdestotrotz versichert die Schülerassistenz L. bei jeglichen Aufgaben Unterstützung. Gemeinsame Einzelarbeit im Nebenraum hat L. oft dabei geholfen, mathematische Konzepte besser zu verstehen.
Die Zusammenarbeit mit L. verlief reibungslos, da die Beziehungsbasis auf einem sehr guten Fundament steht. L. sucht regelmäßig die Nähe der Schülerassistenz und möchte dieser Dinge zeigen oder erzählen. Das gute Verhältnis hat die gemeinsame Zusammenarbeit enorm begünstigt.
EVIM bedankt sich herzlich für die gemeinsame Zusammenarbeit und die schönen Momente. EVIM hofft, dass L. sich seine Neugier beibehält und wünscht ihm eine wunderschöne Schulzeit, mit großartigen Erfahrungen, Spaß am Lernen und lange anhaltenden Freundschaften.
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(Schülerassistenz) (Teamleitung Projekt)
Zur vertraulichen Behandlung von personenbezogenen Daten wurden Namen und Orte des Projekts „Chancengleichheit bei Schulbeginn“ anonymisiert.