II.Abschlussbericht 02/2026-07/2026 Präsident-Mohr-Schule 

 

Name: C.

Schulhalbjahr: 2026

Geb.: 2019

Fachkraft: Herr W

Berichtszeitraum: 02/2026-07/2026

Ort: I.

 

  1. Ergebnisse im Berichtszeitraum

 

C’s Leistungen sind in Deutsch und Mathe besser geworden. Im direkten Klassenvergleich hängt C als einzige Person hinterher – dementsprechend werden bei Ihr auch größtenteils alternative Arbeitshefte genutzt.

 

Durch die aktive Zusammenarbeit konnte C. im zweiten Halbjahr, trotz Schwierigkeiten in den Fächern die Motivation aufrechterhalten.

 

In Deutsch sind immer noch Defizite im Lesen und Schreiben. Wobei durch die aktive Mitarbeit Entwicklungen zu erkennen sind – so können einige Wörter einwandfrei identifiziert und gelesen werden.

 

In Mathe werden die Aufgaben primär mit einem Rechenschieber gelöst. Hier hat sich in den letzten Wochen aber gezeigt, dass langsam ein Gespür für den Zahlenraum entsteht

 

Beide Entwicklungsschritte wurden unabhängig von der Schülerassistenz auch von der Lehrkraft beobachtet.

 

Sonstiger Ressourcenaufbau im Berichtszeitraum

Insbesondere beim Lesen und Rechnen bestand ein signifikanter Bedarf an Unterstützung. In diesem Fall erwiesen sich motivierende Worte und kontinuierliches Lob als wirksam, um die Arbeitsmotivation zu fördern. Darüber hinaus erleichterte sich der Prozess des Wortverständnisses, wenn die Wörter mit einem Stift von Buchstaben zu Buchstaben entlanggefahren wurden. Ebenso der Einbezug von einem Rechenschieber im Fach Mathematik.

 

Besonderheiten im Hilfeverlauf

Seit Anfang des neuen Halbjahres bekommt C. aufgrund einer ADHS-Testung Ritalin. Zu Beginn machte sich dies an fehlendem Appetit und Abwesenheit bemerkbar, was sich über einige Wochen hinweg wieder verlief.

 

 

  1. Allgemeine Informationen

 

C. wurde mit 6 eingeschult. Sie lebt mit Ihren Eltern und einer Schwester in einem Haushalt. Die Eltern sind beide berufstätig. Laut der Lehrkraft wächst C. in einem wohlbehüteten einfachen Verhältnis auf. Die Eltern inkl. Der Großeltern versuchen die schulischen Defizite gemeinsam aufzufangen. Nach der Schule geht C. immer in den Hort. Sie berichtet davon auch zum Turnen zu gehen, die Eltern fördern sie hierbei.

 

  1. Ausgangssituation

 

C’s Leistungen sind im Vergleich zur Klasse unterdurchschnittlich. Dies macht sich vor allem beim Lesen, Schreiben und Rechnen bemerkbar. C. beteiligt sich ähnlich oft wie ihre Mitschüler:innen, ihre verbale Artikulation ist ihrem Alter entsprechend angemessen

 

C.s Sozialverhalten in Unterrichtssituationen ist unproblematisch. C. wirkt selbstbewusst, erzählt auch gerne und ausführlich von ihren Erfahrungen im „Morgen-Kreis“

Im Umgang mit Gleichaltrigen gibt es keine Auffälligkeiten. Sie ist im Klassengefüge integriert, auch wenn einige Kinder nicht so viel Kontakt zu ihr haben.

 

  1. Aktuelle Situation

 

Die Schülerassistenz hat C. im Deutschunterricht und Matheunterricht aktiv unterstützt. Im letzten Halbjahr ist einer der Hauptaufgabenbereiche gewesen, C. beim Bearbeiten der Aufgaben aktiv zu unterstützen.

Hierbei bedurfte es nie einer extra Portion Motivation für C. Sie war von Beginn an zugewandt und nahm die Hilfe sehr gerne an. Beim Lösen der Aufgaben freute Sie sich sehr. Ab und an versuchte die Schülerassistenz zusätzlich ihr Selbstbewusstsein zu stärken, wenn sie Aufgaben nicht löste und bemerkte, dass dies den anderen Mitschüler:innen gelang.

 

Die Zusammenarbeit zwischen C. und der Schülerassistenz funktionierte auf der sozialen Ebene reibungslos.

 

Die Schülerassistenz wünscht C. von Herzen, dass sie ihr schulisches Potenzial voll ausschöpft, die Schulzeit als bereichernd erlebt und dabei stets die Freude am Lernen behält. Für ihren privaten und sozialen Lebensweg wünscht die Schülerassistenz ihr für die Zukunft nur das Beste, viel Glück und nachhaltigen Erfolg

 

 

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(Schülerassistenz) (Teamleitung Projekt)

 

 

Zur vertraulichen Behandlung von personenbezogenen Daten wurden Namen und Orte des Projekts „Chancengleichheit bei Schulbeginn“ anonymisiert.