Geschichte

Die Geschichte der Bürgerstiftungen

Bürgerstiftungen, in den angelsächsischen Ländern als Community Foundations bekannt, können auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Errichtet wurde die erste Bürgerstiftung 1914 in Cleveland in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2001 gab es in den USA bereits 658 Bürgerstiftungen mit einem Stiftungsvermögen von insgesamt 31 Milliarden US-Dollar. In Europa bestanden im gleichen Jahr 225 solcher Stiftungen. Relativ spät, aber mit besonderer Dynamik entwickeln sich seit Mitte der Neuzigerjahre Bürgerstiftungen in Deutschland.

Seit die ersten deutschen Bürgerstiftungen 1996/1997 in Gütersloh und Hannover gegründet wurden, wird die Idee in mehr und mehr Städten und Regionen aufgegriffen. Die Zeichen, dass sich diese Stiftungsform etablieren wird, stehen gut. Nach einer repräsentativen Untersuchung kann sich jeder vierte Bundesbürger vorstellen, gemeinsam mit anderen eine Stiftung zu gründen. Insgesamt gab es hierzulande zum Jahresende 2002 rund 100 Bürgerstiftungen und Gründungsinitiativen. Durch eine bessere steuerliche und zivilrechtliche Behandlung des Stiftens und Zustiftens fördert der Gesetzgeber die Gründung von Stiftungen und deren Entwicklung. Vor allem die Bürgerstiftungen profitieren von diesen neuen Regelungen.

 

Karte Bürgerstiftungen in Deutschland

Karte der Bürgerstiftungen in Deutschland

Auf dem Informationsportal Aktive Bürgerschaft online finden Sie den "Länderspiegel Bürgerstiftungen" mit einer Übersicht über alle Bürgerstiftungen in Deutschland.

 

Aktive Bürgerschaft online

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Videoclip über die Bürgerstiftungen